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Gesundheit

Lärm & Gesundheit kann man auf einen einfachen Nenner bringen:

Wer wegen nächtlichem Dauerlärm seine persönliche Mindestration Schlaf nicht bekommt, leidet an chronischem Schlafmangel und hat gesundheitlich keine Chance.

Siehe unten die hochinteressante Studie Fluglärm und Medikamentenverbrauch.

Am leichtesten zu lesen zum Thema ist die Zeitschrift "fit for fun" mit den 3 grundlegenden Gesundheitsthemen: Bewegung, Ernährung, Entspannung.

Daraus die "Schlaf dich fit" - Broschüre empfiehlt :

  1. zu festen Uhrzeiten ins Bett und wieder aufstehen
  2. Auf ein Nickerchen tagsüber verzichten
  3. kühl schlafen < 18°C
  4. je dunkler desto besser
  5. wenig Essen und
  6. wenig Alkohol abends
  7. kein exzessiver Sport am Abend
  8. Entspannung
  9. Rituale schaffen
  10. Morgens eine Extraportion Tageslicht

Vermeiden:

Steckdosen / starke Stromverbraucher am Bett, Aussenlicht im Schlafzimmer, Lärm, zu warm/ohne Frischluft schlafen, TV im Schlafzimmer auch wegen el. Störfeldern im Standby.

Heute haben wir zwar nur noch 4 Mio Industriejobs (statt 20 wie1970 ), dafür wird im Schnitt 1 h weniger geschlafen als 1970, es sind 4 statt 3 h Fernsehen täglich angesagt mit wesentlich leistungsfähigeren Fernsehlautsprechern, damit der Nachbar auch was davon hat. Tags literweise Kaffee ( zur Koffeinsucht siehe Talane Miedaner : "Coach dich selbst sonst coacht dich keiner" mvg Verlag Teil I Kap.2), abends  Alk und Tabletten und die Falle schnappt zu.

Das betrifft natürlich in extremer Weise alle Arten von Schichtarbeit. Für den Schichtarbeiter scheiden mindestens 2/3 aller Wohnungen aus, da er tagsüber etwas Nachtruhe - Ähnliches haben muss, das er von keinem Gericht fordern kann.

Ein hoher Preis für die Schichtzulage. Weniger extrem betroffen sind Mitarbeiter von Betrieben, in denen Gleitzeit nie eingeführt oder aber wieder abgeschafft wurde, da die Nachtruhe durch Late-night - Fernsehton vom Nachbarn nicht mehr vorverlegt werden kann.

Da ist es von entscheidender Bedeutung, rechtzeitig den Zeitpunkt zu erkennen, an dem der Wohnungs - oder Jobwechsel unvermeidlich wird, (und dann müssen Sie noch die Kraftreserven haben für die Entscheidung und die Durchführung).

Genau das verhindern Beruhigungsmittel, die die meisten Ärzte bedenkenlos verschreiben, um nachher am Dauerpatienten zu verdienen. So funktioniert das Gesundheitsmarketing und wer bestreitet ernsthaft, dass wir es so wollen, siehe unten : Studie Fluglärm und Medikamentenverbrauch.

Falls Sie den Zeitpunkt schon verpasst haben, holen Sie sich Hilfe :

Runter vom Stoff mit weltweit erfolgreichen und kostenlosen Selbsthilfegruppen ganz in Ihrer Nähe, wie weltweit inzwischen über 2 Millionen andere vor Ihnen : www.anonyme-alkoholiker.de, für deren Angehörige : www.al-anon.de/meetings und  für alle stoffgebundenen Süchte : www.narcotics-anonymous.de

Tipp : vom Arzt, Sportler und Bestsellerautor Dr. Strunz : "Frohmedizin" : Gesundbleiben statt krank werden. Ideal gegen Zivilisationskrankheiten und brillant geschrieben. www.strunz.com und www.drstrunz.de

Notwendigkeit der Stille : Bestens dargestellt auf dem Blogbeitrag : http://mymonk.de/wichtige-stille/

Kurt Tucholsky meinte:

Man kann einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen wie mit einer Axt"

Lärmbelastung erhöht das Herzinfarktrisiko Badische Zeitung 3.12.2005

Chronischer Lärm steigert bei Männern das Herzinfarktrisiko um 50 %, bei Frauen sogar um 200 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Berliner Charite´,in der mehr als 4000 Patienten, darunter 2000 mit Infarkt, zu Lärmbelastungen in der Vergangenheit befragt wurden. Der Körper würde auf Lärm mit Stress und erhöhter Adrenalinproduktion reagieren, so die Forscher. Dadurch steigen Blutdruck und Blutfettwerte.

NATUR + KOSMOS schreibt in Heft 3 /2006 S.14 zu derselben Studie : ... ..stellten die Forscher fest, dass bei Männern das Herzinfarktrisiko um 30 % höher ist,wenn der Lärmpegel  am Arbeitsplatz 60 dB übersteigt. Das entspricht dem typischen Wert für ein geschäftiges Grossraumbüro.

Studie zu akustischer Belastung: Lärm und Medikamentenverbrauch

Fluglärm macht depressiv und herzkrank www.tagesschau.de Stand: 20.04.2010 17:27 Uhr

Nächtlicher Fluglärm macht depressiv und herzkrank -das hat der Epidemiologe und Fluglärm-Mediziner Eberhard Greiser nachgewiesen. Auf einer Tagung des Umweltbundesamts zu Nachtfluglärm präsentierte der Wissenschaftler eine Studie, für die er Krankheitsbilder von mehr als einer Million Menschen im Raum Köln/Bonn auswertete. Rund 200.000 der Probanden waren von Fluglärm betroffen.Frauen litten dabei mehr unter Fluglärm als Männer. "Fluglärm hat einen stärkeren Effekt auf Frauen, als auf Männer - zum einen, weil sie lärmsensibler sind, zum anderen, weil sie weniger häufig berufstätig sind und so nicht wenigstens für Stunden dem Lärm entfliehen können", sagte Greiser.

Dauerlärm schwächt das Herz

Laut seiner Untersuchung steigt das Risiko, eine Herzschwäche zu entwickeln, bei Frauen um 80 Prozent, wenn sie einem nächtlichen Dauerlärmpegel von 60 Dezibel ausgesetzt sind. Bei Männern wächst das Risiko um etwa 70 Prozent. Die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung erhöht sich bei Frauen um 70 Prozent, bei Männern nur um etwa 25 Prozent. Das Schlaganfall-Risiko ist für beide Gruppen gleich hoch: Es steigt bei Dauerlärm in der Nacht um rund 50 Prozent gegenüber der Bevölkerung, die ohne Lärmbelastung schläft.

Mit Depressionen reagieren besonders Männer mittleren Alters auf den nächtlichen Klang startender und landender Jets, vorbeifahrender Autos oder Züge: Ab einem Dauerlärmpegel von über 55 Dezibel steigt das Risiko von Männern zwischen 40 und 50 Jahren, an einer Depression zu erkranken, um etwa 100 Prozent. Für Frauen aus derselben Gruppe stellte Greiser einen Risiko-Anstieg von etwa 50 Prozent fest.

Nachts, wenn der Frachtflug dröhnt

Die im Auftrag des Umweltbundesamts erstellte Studie untersuchte die Häufigkeit von Diagnosen und verabreichten Medikamenten in Wohngebieten mit und ohne Fluglärm.

Besonders der Nachtflugverkehr mache den Flughafen-Anwohnern im Raum Köln/Bonn zu schaffen. "Frachtflugzeuge fliegen den Flughafen zwischen 23 Uhr und ein Uhr an und verlassen ihn zwischen drei und fünf Uhr früh", sagte Greiser.

Störungen des Schlafs in der Phase am frühen Morgen wirkten sich dabei besonders schädigend aus. Zu diesem Zeitpunkt sei der Mensch im Übergang von der Tiefschlaf- in die Traumphase. Wegen des abrupten Anstiegs des Schallpegels werde Fluglärm als besonders belästigend empfunden. Danach folge Straßenlärm, an dritter Stelle Lärm durch Züge.