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MUSIKERSEITEMusiker sind als Nachbarn nicht allzu beliebt, schon gar nicht im „Musikerviertel“ – behauptet jedenfalls mein Bruder ( Musiklehrer ). Vor Gericht ist bei täglich mehr als 2 h Privatmusik mit Verständnisproblemen zu rechnen (siehe: Was der Nachbar darf )Meine Tipps zur Stressvermeidung: Klavier: Moderne Klaviere haben „elektronische Stummschaltung“, d.h. Sie können abends auf elektronischen Betrieb / Kopfhörer umschalten und haben die gleiche Mechanik wie vorher. Ideal für den Musiker ohne eigene Villa. Auch nachrüstbar. Gebrauchte Instrumente ab ca. 4000 € z.B. bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Celli und Schlagzeug gibt es in Übeversionen ohne Resonanzkörper, das hat zudem den Riesenvorteil, das eigene Gehör zu schonen. Wussten Sie, dass Geiger und Sänger die eigenen Ohren schwer belasten ???? Das habe ich einer Berufsmusikerin erklärt, deren Tochter „ganz normal“ zuhause Cello übt zum Missvergnügen der Nachbarn. Im möblierten Proberaum wurden locker 80 Dezibel erreicht. Das ist nicht mehr wegdämmbar auf dem Weg zum Nachbarn, und führt voraussichtlich nach 20 Jahren zu Lärmschwerhörigkeit. Kaputtes Gehör mit 40 als Musiker ? Übrigens wurden vor rund 200 Jahren die Konzertsäle grösser gebaut als vorher, daraufhin wurden nicht nur die Stradivaris umgebaut auf ca. 10 dB mehr Lautstärke, sondern allgemein gings seitdem im Orchstergraben entsprechend lauter zu. Wenn im Orchestergraben gute Akustik herrscht, folgt aus besserer Durchhörbarkeit ökonomisch wichtiger geringerer Probeaufwand und mehr Dynamik ( d.h. es können leisere Passagen gespielt werden). Einen sehr erfahrener Berater kann ich Ihnen vermitteln. Hier finden Sie den Artikel für Orchestermusiker der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin von 2005 zum runterladen: download Gehörschutz im Orchester Daraus Kernsätze: „Am stärksten belastet sind grundsätzlich Schlagzeuger, Blech- und Holzbläser sowie Musiker, die im Orchester vor diesen Instrumenten positioniert sind.“ „Auch bei Sängern treten bereits beim Einzelgesang am Ohr des Sängers je nach Stimmlage und Gesangssituation mittlere Schalldruckpegel zwischen 87 dB (Bass) und 109 dB (Alt) auf“.
( Ab 85 dB(A) Dauerschallpegel sind übrigens in der Industrie Gehörschützer Pflicht ). Dabei wird in keiner Weise der wichtigere weil häufigere Fall des eigenen Übens erwähnt. Weitersagen ! http://www.baua.de unter „Lärm und Akustik“ dort „Schallschutz bei Orchestermusikern“. Interessantes unter www.sonicshop.de :
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