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PRESSE-SPIEGEL

Minogolfbetrieb vom Verwaltungsgericht gestoppt nach Gutachten Wittstock

Badische Zeitung 11.8.2011 S. 8 download : hier

 

Interview mit Inhaber Dipl.Ing. Gerold Wittstock zum Schallschutz

bei Haus - und Wohnungsumbauten Badische Zeitung vom 11.7.2011

Download : hier

 

Jeder 4. Deutsche klagt laut Statistischem Bundesamt über Nachbarschafts - und Verkehrslärm.

Von den armutsgefährdeten jeder Dritte.

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/WirtschaftsrechnungenZeitbudgets/LebenInEuropa/Tabellen/Content100/WohnsituationLaermbelaestigungEU.psml

wiedergegeben u.a. BILD Seite 3 vom 4.8.2010

Noch höher als hierzulande ist der Anteil in : Niederlande, Zypern.

EU - weit am niedrigsten in Irland und Schweden.

 

Zum Tag des Lärms 2010 : Tagesschau - Video bringt die aufblasbaren Lärmschutzwände -

gegen Verkehrslärm 

( wozu braucht man bei Verkehrslärm eigentlich mobile LSW ???

Damit man sie nach der Sendung billig wieder abbauen kann ....)

Kampf dem Lärm: Mobiler Schallschutz

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video304814.html

Fazit  SWR  : "Man kann eben nicht alles haben in unserer lauten Welt".

Damit wird kritisiert, dass die Lärmschutzwand nicht transparent ist und daher den

unbezahlbaren Blick auf den Kreisverkehr mit 18 000 Fz / Tag versperrt.

Noch nie 'ne transparente Lärmschutzwand gesehen, SWR ?

Im Einsatz gegen Baulärm hätte die Riesenluftmatratze richtig Sinn gemacht

und die Optik wäre völlig egal, aber :

Man kann eben nicht alles haben ... wenn man nicht will.

 

Strassengüterverkehr steigt um 44 %     Auto Bild 29.5.09 S.9
bis 2030, Schiffsgüterverkehr nur um 18 %, Schiene 9 %.

AUTO BILD 29.5.09 in der Schlusskolumne S. 88 :
" Zieht ruhig eure Kreise - aber leise !

Schön draußen - oder ? Finde ich nicht. Die Lust am Frühling ist mir vergangen. Weil an so ziemlich jedem Ausflugslokal im Viertelstundentakt Motorradgruppen vorbeidröhnen. .. grauhaarige Unrasierte in schwarzer Lederkluft. Ist das noch cool ? Nein, es ist einfach nur nervig. Männer im gesetzten Alter sollten sich und anderen nichts mehr beweisen müssen, indem sie lautstark alle Welt wissen lassen :"Hey, ich bin Easy Rider. "Wer es dennoch nötig hat, sollte am Wochenende in entvölkerten Industriegebieten seine Kreise ziehen. Oder sich ein leises Zweirad kaufen.Das passt auch viel besser zur neuen EU - Lärmschutzrichtlinie,die schon bald Realität werden könnte."

"Sind diese Kinder zu laut ?"

titelstory ABENDZEITUNG München 2.6.09
"Nachbar klagt gegen Erweiterung von Kindergarten Baustopp droht - Kein Einzelfall im München". Kein Wort von Gehörschutz für Erzieher und Kinder, dafür plädiert der zitierte Politiker dafür, dass "zB. Tagesbetreuungseinrichtungen ( und damit "Kinderlärm") aus dem Anwendungsbereich des Bundes -Immissionsschutzgesetzes herausgenommen werden sollen." Das heisst auf deutsch : Gar keine Richtwerte sind billiger als Lärmschutzmassnahmen.

Kinder, KITA, Krach      titelstory taz 28.5.2009
..
"fordert verdi mehr Gesundheitsschutz für ErzieherInnen :
Kinderlärm so laut wie ein Flugzeug" u.a.  regelmässige Untersuchungen wegen Gefahr der Schwerhörigkeit und Tinnitus. "Eigentlich müssten die ErzieherInnen einen Ohrenschutz tragen" sagt der Leiter der 1. Staatl. Fachschule für Sozialpädagogik Berlin.

Lärmbelastung erhöht das Herzinfarktrisiko Badische Zeitung 3.12.2005

Chronischer Lärm steigert bei Männern das Herzinfarktrisiko um 50 %, bei Frauen
sogar um 200 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Berliner Charite´, in der mehr als 4000 Patienten, darunter 2000 mit Infarkt, zu Lärmbelastungen in der Vergangenheit befragt wurden. Der Körper würde auf Lärm mit Stress und erhöhter Adrenalinproduktion reagieren, so die Forscher. Dadurch steigen Blutdruck und Blutfettwerte.

zeitung

Telefonaktion zum Lärm der Mainzer Allgemeinen Zeitung :

Papageien und Kindergeschrei
Große Resonanz auf Telefonaktion mit Experten zum Thema Lärm Vom 22.09.2005

lac. MAINZ
Die Resonanz beim Lesertelefon zu Lärmfragen war überwältigend. Hals-Nasen-Ohren-Spezialist Burkard Lippert, Lärmgutachter Gerold Wittstock, Rechtsanwältin Bettina Schmidt und Peter Frommelt vom Mainzer Umweltamt beantworteten die Fragen.

Ich werde nachts durch Lärm der Nachbarn gestört. Ist es schädlich, Ohrstöpsel zu tragen?
Lippert
: Nein. Es gibt die Möglichkeit, dass man sich bei einem Akustiker Ohrstöpsel anpassen lässt, die mit der Ohrmuschel konform sind.

Welche Auswirkungen kann dauerhafter Lärm auf den Organismus haben?
Lippert: Neben allgemeinen Auswirkungen wie Unwohlsein und nervlicher Belastung kann es zu Bluthochdruck und Ausschüttung von Stresshormonen kommen. Wenn bestimmte Werte überschritten werden, kann es zu einer akuten oder auch chronischen Hörminderung kommen.

Uns belästigen die Veranstaltungen eines Lokals. Was können wir machen?
Frommelt:
Die Kommunal- oder Kreisverwaltung muss zunächst prüfen, welche Lärmrichtwerte in der Gaststättenerlaubnis festgeschrieben sind. Werden diese überschritten, muss dagegen vorgegangen werden.

Telefonaktion
Es gibt bei der Mittagsruhe in einem Mietshaus Regelungen von 12 bis 14 Uhr, im Nachbarhaus von 13 bis 15 Uhr.
Frommelt: Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Zeit allgemeiner Mittagsruhe mehr. Das sind privatrechtliche Regelungen in Form von Hausordnungen oder Mietverträgen und dies kann man nur privatrechtlich lösen.

Ab wann dürfen Handwerker arbeiten?
Frommelt:
Lärmerzeugende Geräte und Werkzeuge von Privatleuten dürfen werktags von 7 bis 19 Uhr betrieben werden. Von 13 bis 15 Uhr sowie sonn- und feiertags nicht, wenn andere "erheblich" belästigt werden.

Der Papagei meiner Nachbarn macht von 6 Uhr bis 23 Uhr das Telefon nach.
Wittstock
: Da würde ich ein Lärmgutachten vorschlagen und auf dieser Grundlage weiter vorgehen. Der Standardweg, an Gutachter zu kommen, geht über IHK und Handwerkskammer. Ich selbst biete einen so genannten Lärmmesskoffer für Privatpersonen an.

Der Hund des Nachbarn bellt acht Mal täglich fünf bis zehn Minuten.
Wittstock:
Bereits ab einer Stunde pro Tag dürften die Richter aktiv werden. Es gibt da eine Urteilssammlung des Vereins der Haus&Grundbesitzer.


Badische Zeitung Freiburg 10.10.1996 :

Betonsanierung Einkaufszentrum mit 500 bar Dampfstrahler

Zum 2. Mal in 2 Jahren herrscht ein Höllenlärm von 90 dB 2 – 4 h täglich im Innenhof des EKZ. Eine Verständigung in den Geschäften ist kaum möglich.
Eigentlich müssten die Verkäufer mit Gehörschützern arbeiten ( ab 85 dB gesetzlich vorgeschrieben in jedem Betrieb ).
In der 2. Woche verteile ich zusammen mit dem Ohrenarzt im Quartier einen Argumentationshilfe – Zettel mit Messwerten an die Geschäftsinhaber, die sich an die Badische Zeitung wenden.
Das Umweltschutzamt lässt die Sache schon mal intensiv beim Gewerbeaufsichtsamt prüfen ...
Am 10.10.1996 erscheint ein ganzseitiger Artikel in der Badischen Zeitung Freiburg.
1 Tag, bevor der Artikel erscheint, ist der Dampfstrahler endgültig weg.

Die Betonsanierung wird in aller Ruhe mit Handgerät zu Ende gebracht, das die sprachliche Verständigung im Innenhof in keiner Weise mehr stört.



Bayerwaldbote (Regen) vom Donnerstag, 23. August 2007

Wie viel Ruhe verträgt das Dorf?

Eine Bilanz nach sieben Wochen Umgehungsstrasse

von Johannes Fuchs.
Langdorf. »Eine Wohltat!« Evi Kronschnabl muss nicht lang die Worte abwägen, wenn sie nach dem Effekt der Langdorfer Umgehungsstraße gefragt wird. Wer wie sie direkt an der Regener Straße wohnt, für den hat sich am 9. Juli einiges zum Guten hin verändert. Doch im Ort sind auch kritische Stimmen zu hören.

Bürgermeister Otto Probst, der jahrelang vehement für die Umgehung gekämpft hatte, sieht sich sieben Wochen nach der Straßenfreigabe bestätigt. »Die Stimmung im Dorf ist überwiegend positiv«, sagt er, »alle Anwohner der Regener Straße atmen auf, das bekomme ich immer wieder bestätigt. « Für Evi Kronschnabl trifft das auf jeden Fall zu. »Der Berufsverkehr ist ja früher schon kurz nach sechs Uhr früh durchgerollt, dazu die vielen Laster, das fällt alles weg. « Ihre Tochter Annette, die in München lebt, war neulich ganz überrascht vom tiefen Schlaf bis in die späteren Morgenstunden - früher ein Ding der Unmöglichkeit. Und ihre Mutter erinnert sich noch daran, dass sie in den 70er Jahren bedenkenlos den Kinderwagen auf die Terrasse gestellt hatte. »Später wäre das nicht mehr gegangen, weil der Verkehrslärm immer stärker wurde. «
Lärm und Abgase vermisst auch Thomas Probst nicht. Trotzdem sieht der Inhaber des Hotels zur Post die Sache mit der Umgehung etwas anders. »Wir haben seit dem 9. Juli nur mehr halb so viele A-la-Carte-Gäste im Restaurant und im Biergarten«, hat er festgestellt. Klar freut es ihn, dass der (ungewünschte) Schwerlast- und Berufsverkehr auf der Umgehung am Dorf vorbeirollt. Aber jetzt bekommen halt auch die fahrenden Urlauber und Ausflügler den einladenden, preisgekrönten »Post«-Biergarten gar nicht mehr zu sehen. In der Summe fällt die Bilanz des Hoteliers negativ aus. »Wir hatten mit dem Lärm kaum Probleme, die Gästezimmer gehen überwiegend in den Garten hinaus«, sagt er. Und gibt zu bedenken, dass Langdorf nun mal nicht Oberammergau sei. »Wir haben nicht den weithin bekannten Namen, wir sind darauf angewiesen, dass wir Gäste auf dem Weg nach Bodenmais oder Zwiesel auf uns aufmerksam machen können«. Deshalb will Thomas Probst die langfristig angedachte zweite Ortsumgehung in jedem Fall verhindern.
Bei einer ersten Maßnahme gegen das drohende Abseits hat ihm das Landratsamt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine große Werbetafel an der neuen Einmündung oberhalb des Hotels musste Thomas Probst wieder entfernen. In diesem Bereich außerhalb der Ortschaft, so erklärt Fred Huy von der Verkehrsabteilung, sei rechtlich nur eine Sammelhinweisanlage möglich, die auf mehrere Betriebe im Ort hinweist. Dass sich Langdorf an den beiden Ortsausfahrten von der Umgehungsstraße künftig besser präsentieren sollte, das wissen auch Bürgermeister und Gemeinderat: Die Neugestaltung ist schon in die Wege geleitet. Und zudem will Bürgermeister Probst die Gefahr abwenden, dass an der Umgehungsstraße doch noch eine Lärmschutzwand gebaut werden muss. Anlieger der Umgehungsstraße könnten unter Umständen einen Anspruch auf so einen Schallschutz geltend machen. Und die Wand würde, so fürchtet der Bürgermeister, den jetzigen Panoramablick von der Straße stören und das Dorf endgültig aus den Augen und aus dem Sinn der vorbeifahrenden Urlauber ausblenden.
 

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